Grillhütte:

Im Verlauf des Jahres 1984 wurde der Bau einer gemeindeeigenen Grillhütte im Gemeinderat besprochen.

Herr Bürgermeister Moßbach wandte sich daraufhin an den Architekten Massar aus Edenkoben, dieser erklärte sich bereit die Planung für die Grillhütte zu übernehmen.
Herr Massar war der absoluten Überzeugung, daß der Blick auf das Haardtgebirge frei bleiben sollte und fand die Zustimmung des Gemeinderates sowie der Bauabteilung der Kreisverwaltung.

Am 29. Oktober 1984 wurden die Maurerarbeiten zum Bau der Grillhütte an die Firma H. Lutz aus Gommersheim vergeben.
Die Verschalarbeiten wurden in Eigenleistung durchgeführt und zogen sich das ganze Jahr von 1985-1986 hin.
Die festen Sitzbänke wurden 1986 von der Firma Ertel aus Flemlingen für 5.000 DM installiert.

Am 11. August 1986 wurde die erste Benutzungsordnung beschlossen. Die Miete betrug damals für Einheimische 20 DM und für Auswärtige 30 DM pro Tag. Die Kaution belief sich auf 50 DM pro Vermietung.

Die Baukosten für die Grillhütte, Toilettenanlagen und die Auffanggrube betrugen damals 103.000 DM.

Die heutigen Preise betragen für Miete und Kaution je 51,00 Euro.

Benutzungsordnung
Für die Grillhütte der Gemeinde Gommersheim "Im Breitensee"

1. Allgemeines

Der Grillplatz darf nur nach vorheriger Anmeldung beim Grillhüttenwart oder dessen Vertreter benutzt werden.
Die Benutzungsordnung, gilt nur für die Grillhütte, das Toilettengebäude sowie die Außenanlage.
Abendveranstaltungen sollten bis spätestens 3.00 Uhr in der Frühe beendet werden.
Campieren und Zelten auf dem Gelände, sowie das Übernachten in den Gebäuden sind streng untersagt.
Den Weisungen des Grillhüttenwartes oder dessen Vertreter ist unverzüglich Folge zu leisten. Ein Rechtsanspruch auf die Benutzung besteht nicht.

2. Benutzungsregelung

2.1 Benutzer
Grillhütte, Toilettengebäude und Außenanlage werden zu nicht gewerblichen Zwecken grundsätzlich nur Vereinen, Personenvereinigungen und Gruppen zur Verfügung gestellt. Der Aufenthalt auf dem Grillplatz ist nur in Verbindung mit der Nutzung einer vorgesehenen Brennstelle statthaft.

2.2 Benutzungserlaubnis
Die Benutzung wird auf Antrag schriftlich durch den Grillhüttenwart oder dessen Vertreter erlaubt. Sie ist bezüglich des Grillens auf die Feuerstellen begrenzt.
Lagerfeuer sind nicht erlaubt !
Bei Antragstelle ist eine Vertrauensperson zu benennen.

2.3 Ordnung und Behandlung der Grillhütte sowie der übrigen Einrichtungen / Die Benutzer sind verpflichtet
a) Grillhütte, Einrichtungsgegenstände, Toilettengebäude und Außenanlage pfleglich zu behandeln,
b) dieselben in sauberem und einwandfreien Zustand zu hinterlassen,
c) die Grill- und Feuerstellen in einen einwandfreien Zustand zu versetzen sowie während des Betriebes sorgfältig und vorausschauend zu behandeln, um Brandgefahr zu verhindern.
d) die erforderlichen Geräte und den zugelassenen Brennstoff (nur Holzkohle) selbst mitzubringen, nach Abschluß der Veranstaltung die benutzten Feuerstellen zu entleeren und in sauberem Zustand zu hinterlassen.
e) den Gasverbrauch im Nebengebäude (Toilettenanlage) auf das notwendigste zu beschränken,
f) nach Beendigung der Veranstaltung die Ventile an den Gasleuchten und an der Gasflasche (unerläßlich) zu schließen,
g) das Anbringen von Nägeln, Schrauben und dergleichen zu unterlassen,
h) anfallenden Abfall, sowohl im Inneren der Gebäude als auch im Außenbereich, restlos zu beseitigen.
i) das Verbrennen von Plastikmaterialien (Grillteller und Grillbestecke) in den Feuerstellen unter allen Umständen zu unterlassen,
j) die Parkmöglichkeit an der Einfahrt zu nutzen, mit Ausnahme von Versorgungsfahrzeugen, die direkt bis zur Grillhütte fahren dürfen,
k) Beschädigungen unverzüglich dem Grillhüttenwart oder dessen Vertreter anzuzeigen.

3. Haftung

Die Benutzung der Grillhütte bzw. der Anlage geschieht auf eigene Gefahr. Eine Haftung der Gemeinde als Träger für Schäden oder Verluste jeder Art, die Benutzer erleiden, wird in dem rechtlichen zulässigen Umfang ausgeschlossen.
Unbeschadet der Ersatzpflicht einer verantwortlichen Person im Einzelfall haften die zur Benutzung zugelassenen Nutzungsberechtigten der Gemeinde gegenüber für alle Schäden und Verluste als Gesamtschuldner.

4. Unkostenbeitrag

Für die Benutzung der Grillhütte sowie der Toilettenanlage wird zur Deckung der allgemeinen Betriebskosten ein Unkostenbeitrag erhoben. Die Höhe desselben wird in Form einer Pauschale vom Gemeinderat festgesetzt.
Die Ortsgemeinde verlangt zur Einhaltung der Ordnungsregeln die Hinterlegung einer Kaution.

5. Inkrafttreten

Diese Benutzungsordnung tritt am 01. Juli 2001 in Kraft.